Alle Beiträge von policult

Workshop bei der Stiftung der Deutschen Wirtschaft

Am Wochenende waren wir auf Schloss Gollwitz in Brandenburg zu Gast, um beim Promovierendenforum einen Präsentationsworkshop zu geben.

Ziel war es, mit sechs Promovierenden gemeinsam die Präsentation ihres Forschungsthemas und ihrer Ergebnisse zu erstellen. Hauptaugenmerk galt dabei der verständlichen Vermittlung hochkomplexer Themen und einer eingängigen visuellen Aufbereitung.  Der Arbeit in Brandenburg war dabei schon ein Skype-Coaching mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vorausgegangen, schließlich sollten die Vorträge bereits bei der Abendveranstaltung im Schloss präsentiert werden.

Der Abend, gemeinsam moderiert mit Friedrich Anders von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, wurde dann auch ziemlich bunt und unterhaltsam und hat Zuschauern, Vortragenden und dem Moderatorenteam viel Spaß gemacht.

Russischer Science Slam Verband gegründet

Vergangene Woche war ich in Moskau, um mit neun weiteren Gründern den Russischen Science Slam Verband ins Leben zu rufen. Die Gründung ist die Krönung vierjähriger Arbeit vor Ort, und ich bin ziemlich stolz, daß wir es endlich geschafft haben. Herzstück war natürlich eine Satzung, die wir seit September vergangenen Jahres intensiv diskutiert haben. Unterstützt wurde die Erstellung dabei von der Kanzlei Rödl & Partner, die niemals müde wurden, unsere Fragen zu beantworten und Anmerkungen zu berücksichten.

Mit mir sind Sibylle Groß vom Deutsch-Russischen Forum e.V. und Sergey von Savchuk & Partner im Boot, die all die vier Jahre an meiner Seite waren. Sibylle hatte 2011 überhaupt erst die Idee, einen bilateralen Slam zu organisieren und hat damit so einiges ins Rollen gebracht. Caroline und Sergey Savchuk haben uns stets begleitet, beraten und unterstützt, haben manche Konflikte in der stetig wachsenden Gruppe moderiert und die Entstehung des Verbandes aktiv mitgestaltet. Weiterlesen

KREATIVITÄTSWORKSHOP@MELO

Angst vor dem weißen Blatt Papier müssen die Schülerinnen und Schüler der K12 der MELO Oberschule nun nicht mehr haben. Bei unserem Kreativitätsworkshop haben sie in einem Crashkurs gelernt, schnelle und außergewöhnliche Ideen für eine Facharbeit zu entwickeln. Mit Übungen wie dem “heißen Lavaball” sowie einer Menge Moderationskärtchen und Post-Its haben unsere Coaches Michael Metzger und Miriam Schmitt gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zunächst dutzende potentielle Themen identifiziert, um diese dann nach und nach auf die vielversprechendsten Vorschläge zu kondensieren. Methoden wie “silent brainstorming” oder “Geschichte auf Wanderschaft” trugen dazu bei, dass einzelne Ideen innerhalb der Gruppe herumgereicht und nach und nach um weitere Ansätze bereichert wurden. Wie ein schlüssiger roter Faden und eine gute Präsentation einen Vortrag bereichern können, das erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler anhand ausgewählter Science Slam-Videos. Eingeteilt in Kleingruppen, bereiteten am Ende des Tages alle Schüler zu einem selbst gewählten Thema eine eigene kurze Präsentation vor. Die Aufgabe, auch Spiderman, einen Döner-Laden oder ein Einhorn in den Vortrag einzubauen, brachte zusätzliche Inspiration und regte zum Querdenken an. Am Ende konnten alle Teilnehmer das Fazit eines Schülers bestätigen: “Ein Workshop von 8 Uhr morgens bis 16 Uhr nachmittags? Am Anfang hatte hatte ich gar keine Lust so lange in der Schule zu sitzen. Aber jetzt bin ich froh hier gewesen zu sein. Das Coaching hat mir ziemlich viel gebracht!”

TweetUp auf der MS Wissenschaft

policult ist heute beim Science TweetUp auf der MS Wissenschaften dabei. Von 17-20 Uhr twittern wir gemeinsam mit vielen anderen Gästen aus der digitalen Welt und der Wissenschftskommunkation. Der TweetUp und die Ausstellung auf der MS Wissenschaft widmen sich dem Thema: „Zukunftastadt“. Die Teilnehmer werden auch von der MS Wissenschaft über die Spree transportiert; eine Überfahrt von Berlin-Mitte nach Berlin Westhafen. Wir sind gespannt.

policult auf der re:publica

policult war bei der re:publica gleich mit zwei Moderatorinnen vertreten. Marie-Christine Knop, Moderatorin des Science Slam Berlin, leitete das Pannel des Code Week Awards: „Digitale Kompetenz durch kreatives Programmieren bei Kindern“. Teilnehmer des Pannels waren Prof. Dr. Gesche Joost, Internetbotschafterin Deutschlands in der EU, Nicolas Zimmer, CEO der Technologiestiftung Berlin und Steffen Ganders, Senior Manager Corporate Affairs bei Samsung.

Miriam Mieke Schmitt übernahm die Tagesmoderation der Stage 6 am dritten und letzten Tag der re:publica 2015 mit spannenden Themen wie: „Sind Youtuber „wachstumsgeile Kommerzhuren?“ mit Mitgliedern des Vereins 301+ und einer Dystopie mit dem Briten Marcus John Henry Brown zur Zukunft mit einem Internet mit Staatsgrenzen und Online-Pässen.

 

ScienceSlam@School an der MELO

Der allererste ScienceSlam@School hat gestern an der Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule (MELO) seine Premiere gefeiert. Als featured scientist hat Philip Bracker mit seinem Slam über Ethnische Identität die Veranstaltung eröffnet, anschließend haben MELO-SchülerInnen über Verhütung, über Erziehung und über Statussymbole im Kindergarten geslammt. Ein breiter Methodenmix kam auf der Bühne zum Einsatz – vom Hund über Gemüse bis zum Kostüm war alles dabei. Flankiert wurde ScienceSlam@School von einer ebenfalls von policult geleisteten PR-Kampagne, die Berichterstattungen im Tagesspiegel, der Morgenpost und im Bildungsnewsletter des Senates zur Folge hatten.

Die Vorträge waren das Ergebnis der Premiere unseres Programmes ScienceSlam@School. Unsere beiden Coaches Michael Metzger und Miriam Schmitt holten dabei das Konzept des Science Slam erstmals an eine Schule. Über Wochen analysierten Schülerinnen und Schüler in Unterrichtseinheiten Videos von Science Slam-Vorträgen auf Gestik und Mimik, Dramaturgie und Narrativentwicklung und näherten sich spielerisch dem eigenen Vortrag. Anhand von selbst gewählten Themen aus dem Unterricht, aus Praktika und aus dem ganz persönlichen Umfeld erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler anschließend selbst 10-minütige Slams, die sich um die schulischen Schwerpunkte Erziehung, Pädagogik und Soziales drehten. Am Tag der offenen Tür konnten sie einem breiten Publikum beweisen, wie lebendig Unterrichtsinhalt gestaltet werden kann.

Lange Nacht der Wissenschaften Berlin 2014

policult in Höchstform: Vier Veranstaltungen an einem Tag.

Mit einem Rekord von 1.300 Besuchern hat policult im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft an der TU Berlin den bislang größten Science Slam in Deutschland organisiert! Das war ein fulminanter Abschluss der Nacht, für die zahlreiche Hochschulen und Forschungsinstitute in Berlin und Potsdam ihre Türen für ein interessiertes Publikum öffneten.

Bereits am Nachmittag sorgten wir an an der TU Berlin wie auch auf dem Campus Adlershof mit Kids Science Slams dafür, dass der Spaß an der Wissenschaft auch die Kinder packt. Unser Moderatorenteam Miriam Schmitt und Simon Hauser waren sich im Anschluss einig, daß Kinder eindeutig das kritischere Publikum sind, das gnadenlos den Finger in die Wunde legt.

Das Line Up der Abschlussveranstaltung an der TU war so facettenreich wie spannend, denn es traten Vertreter der UdK und der TU gegeneinander an: Der Vortrag von Satellitenforscher Cem Avsar etwa gab Einblick in Pleiten, Pech und Pannen in der Vorbereitung einer Marsmission, während der Beitrag von Silke Schwarz einer Theaterperformance glich: Schweigend schritt sie die 17 Quadratmeter ab, die einem Flüchtling in Berlin als Rückzugsfläche zur Verfügung stehen, während im Hintergrund ihre gleichnamige Fotoarbeit projiziert wurde und eine Computerstimme ihren Vortrag verlas.

Den Science Slam zum Abschluss der Langen Nacht in Adlershof versammelte in einem Best Of Science Slammer aus Deutschland, die vom Publikum bejubelt wurden. Der Wissenschaftskanal ARD alpha sendete einen Bericht über das Event, den Sie hier sehen können.

policult bei der re:publica

Unter dem Motto „Into the Wild“ tagten auf der re:publica 2014 vom 6. bis 8. Mai über 6.000 Webaktivisten, Technologiebegeisterte, Medienmacher und Programmierer zu Themen des digitalen Wandels. Wild ging es auch zum Abschluss des ersten Tages beim Science Slam zu, den wir im Rahmen des Moduls science:lab des Wissenschaftsjahres 2014 veranstalteten.

Sketchnote vom Best Of Science Slam
Der ganze Slam auf einen Blick: Sketchnote von Viktor Rosenfeld

Die Slammer waren dabei allesamt Experten aus dem breiten Themenspektrum der re:publica-Konferenz: Reinhard Remfort referiert über Quantenzustände und die alltäglichen Probleme eines Physik-Studenten. Michael Metzger spricht zu Urban Gaming und der Stadt als Spielfeld. Johannes von Borstel thematisiert die Wichtigkeit von Sex für ein langes Leben. Und Johannes Kretzschmar konnte mit seinem Beitrag, in dem er einen Algorithmus zur Wahl eines optimalen Kleidungsstils kreiert, das Publikum vollends überzeugen und wurde auf den ersten Platz gewählt.

Für die re:publica-Besucher war der Science Slam eine willkommene Abwechslung zu dem sonst sehr voll gepackten und anspruchsvollen Programm. Was nicht heißt, daß unser Science Slam nicht anspruchsvoll war. Nur mit Augenzwinkern und Bier. Bei der re:publica war der Science Slam also nicht nur ein Ort des Wissens, sondern auch des Durchatmens.