policult auf der re:publica

policult war bei der re:publica gleich mit zwei Moderatorinnen vertreten. Marie-Christine Knop, Moderatorin des Science Slam Berlin, leitete das Pannel des Code Week Awards: „Digitale Kompetenz durch kreatives Programmieren bei Kindern“. Teilnehmer des Pannels waren Prof. Dr. Gesche Joost, Internetbotschafterin Deutschlands in der EU, Nicolas Zimmer, CEO der Technologiestiftung Berlin und Steffen Ganders, Senior Manager Corporate Affairs bei Samsung.

Miriam Mieke Schmitt übernahm die Tagesmoderation der Stage 6 am dritten und letzten Tag der re:publica 2015 mit spannenden Themen wie: „Sind Youtuber „wachstumsgeile Kommerzhuren?“ mit Mitgliedern des Vereins 301+ und einer Dystopie mit dem Briten Marcus John Henry Brown zur Zukunft mit einem Internet mit Staatsgrenzen und Online-Pässen.

 

ScienceSlam@School an der MELO

Der allererste ScienceSlam@School hat gestern an der Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule (MELO) seine Premiere gefeiert. Als featured scientist hat Philip Bracker mit seinem Slam über Ethnische Identität die Veranstaltung eröffnet, anschließend haben MELO-SchülerInnen über Verhütung, über Erziehung und über Statussymbole im Kindergarten geslammt. Ein breiter Methodenmix kam auf der Bühne zum Einsatz – vom Hund über Gemüse bis zum Kostüm war alles dabei. Flankiert wurde ScienceSlam@School von einer ebenfalls von policult geleisteten PR-Kampagne, die Berichterstattungen im Tagesspiegel, der Morgenpost und im Bildungsnewsletter des Senates zur Folge hatten.

Die Vorträge waren das Ergebnis der Premiere unseres Programmes ScienceSlam@School. Unsere beiden Coaches Michael Metzger und Miriam Schmitt holten dabei das Konzept des Science Slam erstmals an eine Schule. Über Wochen analysierten Schülerinnen und Schüler in Unterrichtseinheiten Videos von Science Slam-Vorträgen auf Gestik und Mimik, Dramaturgie und Narrativentwicklung und näherten sich spielerisch dem eigenen Vortrag. Anhand von selbst gewählten Themen aus dem Unterricht, aus Praktika und aus dem ganz persönlichen Umfeld erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler anschließend selbst 10-minütige Slams, die sich um die schulischen Schwerpunkte Erziehung, Pädagogik und Soziales drehten. Am Tag der offenen Tür konnten sie einem breiten Publikum beweisen, wie lebendig Unterrichtsinhalt gestaltet werden kann.

Lange Nacht der Wissenschaften Berlin 2014

policult in Höchstform: Vier Veranstaltungen an einem Tag.

Mit einem Rekord von 1.300 Besuchern hat policult im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft an der TU Berlin den bislang größten Science Slam in Deutschland organisiert! Das war ein fulminanter Abschluss der Nacht, für die zahlreiche Hochschulen und Forschungsinstitute in Berlin und Potsdam ihre Türen für ein interessiertes Publikum öffneten.

Bereits am Nachmittag sorgten wir an an der TU Berlin wie auch auf dem Campus Adlershof mit Kids Science Slams dafür, dass der Spaß an der Wissenschaft auch die Kinder packt. Unser Moderatorenteam Miriam Schmitt und Simon Hauser waren sich im Anschluss einig, daß Kinder eindeutig das kritischere Publikum sind, das gnadenlos den Finger in die Wunde legt.

Das Line Up der Abschlussveranstaltung an der TU war so facettenreich wie spannend, denn es traten Vertreter der UdK und der TU gegeneinander an: Der Vortrag von Satellitenforscher Cem Avsar etwa gab Einblick in Pleiten, Pech und Pannen in der Vorbereitung einer Marsmission, während der Beitrag von Silke Schwarz einer Theaterperformance glich: Schweigend schritt sie die 17 Quadratmeter ab, die einem Flüchtling in Berlin als Rückzugsfläche zur Verfügung stehen, während im Hintergrund ihre gleichnamige Fotoarbeit projiziert wurde und eine Computerstimme ihren Vortrag verlas.

Den Science Slam zum Abschluss der Langen Nacht in Adlershof versammelte in einem Best Of Science Slammer aus Deutschland, die vom Publikum bejubelt wurden. Der Wissenschaftskanal ARD alpha sendete einen Bericht über das Event, den Sie hier sehen können.

policult bei der re:publica

Unter dem Motto „Into the Wild“ tagten auf der re:publica 2014 vom 6. bis 8. Mai über 6.000 Webaktivisten, Technologiebegeisterte, Medienmacher und Programmierer zu Themen des digitalen Wandels. Wild ging es auch zum Abschluss des ersten Tages beim Science Slam zu, den wir im Rahmen des Moduls science:lab des Wissenschaftsjahres 2014 veranstalteten.

Sketchnote vom Best Of Science Slam
Der ganze Slam auf einen Blick: Sketchnote von Viktor Rosenfeld

Die Slammer waren dabei allesamt Experten aus dem breiten Themenspektrum der re:publica-Konferenz: Reinhard Remfort referiert über Quantenzustände und die alltäglichen Probleme eines Physik-Studenten. Michael Metzger spricht zu Urban Gaming und der Stadt als Spielfeld. Johannes von Borstel thematisiert die Wichtigkeit von Sex für ein langes Leben. Und Johannes Kretzschmar konnte mit seinem Beitrag, in dem er einen Algorithmus zur Wahl eines optimalen Kleidungsstils kreiert, das Publikum vollends überzeugen und wurde auf den ersten Platz gewählt.

Für die re:publica-Besucher war der Science Slam eine willkommene Abwechslung zu dem sonst sehr voll gepackten und anspruchsvollen Programm. Was nicht heißt, daß unser Science Slam nicht anspruchsvoll war. Nur mit Augenzwinkern und Bier. Bei der re:publica war der Science Slam also nicht nur ein Ort des Wissens, sondern auch des Durchatmens.